Quartalsbericht

18/05/2010

Wie hab ich das nur immer gemacht? Es ist für mich kaum noch vorstellbar. Und wenn ich so zurückblicke, klopfe ich mir dafür selber auf die Schulter…

Wenn ich so mal durch meinen Blog surfe, bin ich sehr überrascht wie oft ich doch immer wieder Beiträge veröffentlicht habe. Man könnte meinen ich hatte immer viel Zeit 🙂 Spätestens seit meinem Wiedereinstieg in den Job und der Tatsache, dass die Kinder tagsüber bei weitem keine 6h mehr schlafen ist das jedoch vorbei.

Aber ich will mich ja nicht beschweren. Das war schließlich abzusehen, außerdem hab ich das schon mal erwähnt und schließlich bin ich froh, dass es überhaupt mal eine Zeit gab in der ich Zeit zum Niederschreiben der Ereignisse hatte. Das ist eine sehr schöne Erinnerung, die ich mit Euch teilen kann.

Seit meinem letzten Artikel sind nun schon 3 Monate vergangen. 3 Monate in denen sehr viel passiert ist. Ich will versuchen wenigstens die wichtigsten Sachen schriftlich festzuhalten:

ACHTUNG: Viel Text und viele Bilder! Nehmt euch Zeit 😉

die stolze Mama 🙂

Zahn um Zahn. Insgesamt sind es nun 6. Colin hat seine unteren Schneidezähnchen gleichzeitig rausbekommen. Die nächsten Beiden oben zeigen sich schon in Form einer Wölbung im Zahnfleisch. Wenn die aber genauso lange warten um an die Oberfläche zu kommen wie der Zahn unten (hat sich über 3 Monate nur durch einen kleinen Punkt gezeigt), dann kann das noch etwas dauern bis Colin endlich Fleeesch essen kann. Pascal ist da schneller. Er hat schon 4 Zähnchen. Seit knapp einer Woche ist der aktuellste draußen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen, war sein Erscheinen mit sehr viel Schmerzen (für Pascal und unruhigen Nächten für die Eltern) verbunden.

Fahrkatenlocher - typisch Bahnerkind 😉

Ohne Furcht! Das ist die beste Beschreibung für Pascals Steh- und Gehversuchen. Ohne Rücksicht auf Verluste und auf seinen eigenen Körper versucht er ununterbrochen alleine zu stehen und zu Laufen. Mit Hilfe kann er das schon recht lang. Seine ersten richtigen Schritte sind schon gut 2,5 Monate her. Alleine schafft er mittlerweile schon 4-5. Wobei zugegebener Maßen die letzten beiden dann immer schon mitten im (Auf-Mama-oder-Papa-Zu-) Stürzen sind. Aber immerhin er traut sich und versucht trotz einiger Rückschläge und Beulen besser zu werden. Dabei ist er erstaunlich geduldig.

man kann es in seinen Augen lesen - nur Flausen im Kopf 😉

Wenn man will, aber noch nicht kann. Der arme Colin ist grad etwas genervt. Er will so gerne auch wie sein Bruder am Sofa stehen, sich überall hochziehen, an Mama und Papa rumklettern ohne extra hochgehoben zu werden, schneller mit Krabbeln vorwärts kommen und und und. Aber er kann es noch nicht. Und dabei kann unser sonst so geduldiger Sohn schon echt ungemütlich und zickig werden. Ist ja auch gemein wenn er immer nur zugucken kann was Pascal alles macht.
Aber das mit dem Sitzen und auch alleine Hinsetzen (erste mal am 5.5.) klappt mittlerweile super. Das ist schon mal ein großer entscheidender Schritt gewesen. Und wenn man den Zeitraum von den ersten Sitzversuchen bis zum ersten alleinigen Hinsetzen und sicherem Sitzen betrachtet, hat das Colin auch weitaus schneller gelernt als Pascal. Wahrscheinlich wird es auch nur 2 Wochen von den ersten Schritten an der Hand zu den ersten Schritten alleine dauern und dann hat er alles wieder aufgeholt 🙂

"Mama ich will auch hochklettern!"

"Sofa-Stehen ist voll cooool!"

"Sitzen kann ich aber!" 😀

Luxus pur! Unsere Minis haben nun ihr eigenes Spielzimmer! Steph musste sein Arbeitszimmer räumen und dem großen Puzzelteppich, den unzähligem Spielzeug und den kindergerecht Wandaufklebern Platz machen. Auch die Tür musste weichen und wurde durch ein Türgitter ersetzt. Einzig das Gästesofa durfte an Ort und Stelle bleiben und bietet nun die Möglichkeit (noch nur für Pascal) sich hochzuziehen, an ihr zu stehen, Spielzeug rauf zu tun und Kleidung runter zu räumen. Das ist wirklich schön geworden! Das ist schon eine große Erleichterung. So hat man auch mal die Möglichkeit für 5 Minuten das Zimmer zu verlassen ohne Angst zu haben, dass irgendwas passiert. Alles was da jetzt passieren kann, passiert auch wenn man daneben sitzt.
Und wenn es Zeit zum Essen ist, dann muss man nur das Gitter öffnen was von „Küche“ und „Essen“ erzählen und die Jungs bahnen sich alleine den Weg in die Küche 😀

"Das ist aber ein toller Turm Mama"

"Ich meine: war" 😉

Wo ist der Pascal? 😀

Und während der eine im Türhopser hopst...

... spielt der andere vergnügt mit der Verpackung 🙂

Kita ist das Größte! Seit mittlerweile 3,5 Monaten sind die Jungs schon in der Kita. Auch wenn uns viele stirnrunzelnd angucken weil wir unser Jungs schon mit 8 Monaten in die Kita gebracht haben, sind wir immer noch überzeugt davon, dass es für uns richtig war. Sie lieben es in der Kita zu sein, mit den anderen Kindern zu „spielen“, dort in den Buddelkasten zu gehen, im Sportraum zu turnen, von anderen Kindern Eigenarten abzugucken und immerzu was Neues zu lernen. Das sind alles Sachen, die man auch durch die größten Bemühungen zuhause nicht so intensiv schafft. Das sieht man ja schon daran, dass sie an Kita-Tagen mind. eine Stunde früher ins Bett müssen als am Wochenende. Es ist eben doch richtig Arbeit für die Minis.
Wir fühlen uns in der Kita auch sehr wohl. Alle Erzieher sind super lieb, das Klima ist toll, die Kinder freuen sich wenn wir da ankommen (klar nicht an jedem Tag, aber ich gehe auch nicht jeden Tag gerne zur Arbeit) und es gibt auch sonst echt keinen Grund zur Klage.

Klatschen, Klatschen, den ganzen Tag nur Klatschen. Ja klatschen kann Colin jetzt seit dem 14.4. und er macht es ständig und freut sich riesig darüber, dass es mehr und mehr Geräusche macht. Pascal kann das seit letzter Woche auch – wobei das noch eine etwas eigenwillige Art ist, aber dennoch echt süß!! 😀 Es bereitet ihnen auch eine große Freude, wenn man ihnen die Hand mit den Worten „Schlag ein“ hinhält. Sind eben Fußballer 😉

😀

Mama, Papa, alle, nein. Mit diesen Worten kann sich Colin mittlerweile „unterhalten“. Man glaubt gar nicht was man damit für unterschiedliche Gespräche führen kann 😉 Pascal hat „Mama“ und „Papa“ zwar etwas eher über die Lippen bekommen, begnügt sich aber seither eher mit den jeweiligen Endlosvarianten.
Aber egal was sie alles schon sagen können, sie verstehen schon sehr gut. Auch wenn sie nicht immer danach handeln 😉

Autoschalen ade! Am 30.4. haben wir uns einen großen Schritt getraut. Wir haben die Autobabyschalen gegen Kindersitze ausgetauscht. Das ist für viele sicher nicht so ein gravierender Einschnitt wie für Zwillingseltern. Denn ab diesem Zeitpunkt ist es nur noch sehr umständlich möglich die Kinder alleine ins Auto zu bekommen. Vorher hat man eine Schale links die andere rechts zum Auto getragen oder wieder zurück. Das ist zwar zugegeben etwas kraftaufwendig, aber das kontinuierliche Training machte das möglich. Die Kindersitze haben ja nun aber keinen Tragegriff mehr und verbleiben im Auto. Nun überlegt mal wie man zwei laufunfähige Kinder zum Auto bekommt!! Steht das Auto direkt vor der Tür, ok, dann geht man schnell 2 Mal, aber das ist wegen unserer extrem schlechten Parkplatzsituation selten der Fall. Ich hab auch kein Problem beide Kinder gleichzeitig zu tragen, aber nun schließ mal in dem Falle die Wohnungstür ab, die Autotür auf oder setz mit einem Pascal auf dem Arm den Colin in den Autositz. Merkste?? Ist nicht so einfach 😦 Oder ein anderer Fall: Wie kommt man vom Auto mit beiden Kindern zur Kita rein?
Nachdem ich über Foren und Gesprächen mit anderen Zwillingseltern keine befriedigenden Ideen aufschnappen konnte, mussten wir selber kreativ werden. Wir nutzen jetzt für Wege, die über Treppen und ähnliche Unwegsamkeiten führen eine Babyschale. Da wird der eine reingesetzt und der andere thront auf dem Arm. Am Auto wird dann umgepackt und die Schale in den Kofferraum abgestellt. Für die anderen Wege haben wir einen einzelnen Buggy, der wie die Schale benutzt (nur eben geschoben und nicht getragen) wird. Das ist alles nicht so praktisch, aber wenigstens funktioniert es und man ist nicht darauf angewiesen immer mit zwei Erwachsenen unterwegs zu sein.

Ein letztes Schläfchen in den Schalen...

"Mama sagt ich bin schon zu groß?!"

Der heilige Schlaf! Wir hatten es ja eigentlich immer gut nachts. Wir wussten das auch sehr zu schätzen. Und trotzdem bekommen wir jetzt noch mal eine Lektion. Seit über 4 Wochen – genauer seit der Nacht vom 24. zum 25.4. – haben die Jungs extreme Probleme beim Schlafen. Und damit meine ich nicht, dass sie oft aufwachen weil der Nuckel weg ist. Nein, alles begann mit dem 3-Tages-Fieber. Seit dem sind sie (wenige vereinzelte Nächte mal ausgenommen) jeder nachts mind. eine Stunde lang wach und das meist weinend und natürlich nie gleichzeitig. Ihr könnt euch ja nicht vorstellen wie sehr das schlaucht (wenn doch – mein Beileid). Besonders da man tagsüber dann nicht mehr mit der gewohnten Lockerheit an die Kinderbespaßung rangeht. Da merkt man doch wie heilig 6-8h Am-Stück-Schlaf ist. Da wir auch nicht immer herausfinden was der Grund für die nächtlichen Aktivitäten ist (unter anderem der erwähnte Schneidezahn von Pascal, scheinbar grundloses Fieber (Zahn??), Blähungen (evtl. zuviel Weizen??), Wachstumsschübe (??), tagsüber zu wenig bewegt und zu viel geschlafen), ist es echt schwer einzuschätzen ob sich das noch länger hinziehen wird oder nur eine kleine Unterbrechung des sonst doch recht pflegeleichten Alltags ist. 😦

Zum Feiern verdrücken wir uns. Bald ist es soweit. Wir feiern den ersten Geburtstag, aber da noch wir die Bestimmer sind und die Kinder das eh nicht so mitbekommen, werden wir keine groß angelegte (Familien-) Feier ausgestalten. Wir klopfen uns lieber alleine auf die Schulter und freuen uns, dass das erste Jahr so gut über die Bühne gegangen ist – viel, viel besser als wir immer erwartet haben 🙂

Vergleiche bieten sich einfach an, aber es wird nicht gewetteifert. Klar vergleichen wir die Fortschritte der Jungs und klar zeigt sich gerade dadurch deutlich wie unterschiedlich die beiden doch sind. Und je nachdem werden sie auch „gefördet“, aber keiner dadurch vernachlässigt. Das wollte ich nur noch mal klarstellen, falls ihr das beim Lesen so empfindet 🙂

So das war die geballte Ladung an neuen Informationen. Ich hoffe in dem nächsten Artikel muss ich nicht ein Jahr zusammenfassen 😉

Links Pascal und rechts Colin

... oder doch umgedreht?? 😀


Ohne (viel) Worte – einfach Bilder

15/02/2010

An Papas Geburtstag haben sich die Jungs ganz dolle schick gemacht.

schon richtig große Jungs

"Du siehst aber lustig aus."

Sie sind beide nicht besonders mitfühlend

weder der Eine noch der Andere 😀

Bücher finden sie Beide toll!

Guck mal wer da guckt...

... oder hier 🙂

meine Jungs und ich beim Spielen auf Boden

"Lass mich mal ein Foto machen!"

"Den find ich zum Knutschen!" 😀


Priorität mal anders

13/02/2010

In dem letzten Monat ist so viel passiert – auch so Vieles was eigentlich eine eigene Veröffentlichung verdient hätte und doch finde ich einfach die Zeit nicht mich in Ruhe an den Rechner zu setzen.

Ich hab immer viel Bewunderung erfahren, dass ich neben den Zwillingen noch so oft zum Schreiben komme, aber mit der Zusatz“belastung“ Arbeit ist das nun echt vorbei. Ich finde das sehr schade, aber die Artikel liegen in ihrer Priorität ziemlich weit hinten. Da nun die Kleinen schlafen, wir nur nebenbei das Samstagabend-TV-Programm laufen lassen, Steph ein Buch über den Mount Everest liest, der Haushalt erledigt ist, mein Schlafdefizit nicht ganz so schlimm ist und ich auch unbedingt mal wieder was schreiben will, setze ich das nun endlich in die Tat um. Folgend also eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse:

  1. Unser kleiner Mini war der Erste! Er hat von unserer privaten Krabbelgruppe als erster einen Zahn gehabt. Papa hat ihn am 18.01. entdeckt. (Auch der 2. Zahn war noch vor denen der anderen draußen :-D). Bei Colin guckt seit der 2. Kalenderwoche ein weißer Punkt aus dem Zahnfleisch, aber der Zahn will einfach nicht ans Tageslicht kommen.
  2. Neue Gewichtsgrenze geknackt. Der Maxi hat jetzt die 9 Kilo erreicht. Noch immer hält er damit den großen Abstand von ca. 1,3 Kilo zu seinem älteren Bruder.
  3. Stehen ist das Größte! Nur leider klappt das nur mit Hilfe. Umso mehr freut sich Pascal seit Beginn des Jahres wenn er eben diese Hilfe bekommt. Er quitscht vor Vergnügen wenn er stehen darf und er macht es auch schon richtig gut. Man muss ihn nur etwas in der Hüfte stützen. der Rest geht von allein. Bald wird er das mit dem Krabbeln sicher auch schaffen. Die Ansätze sind auch schon da. Bei der Physiotherapie vermuten sie, dass er es in den nächsten 2 Wochen kann.
  4. Stille Wasser sind tief. Unser kleiner lieber Colin ist ein großer Spielzeugklauer geworden. Wenn irgendjemand in seiner Nähe etwas zum Spielen hat, dann sieht man ihm schon an, dass er Aufwand und Nutzen  gewichtet und sich im entsprechenden Fall rollender Weise auf den Weg macht und das Spielzeug in seinen Besitz übergehen lässt 😉
  5. Breiessen ist eigentlich doch nicht so schlecht. Auch wenn Mini anfänglich nicht viel vom Brei gehalten hat und lieber zu seiner (Milch-)Flasche gegriffen hat, ist er mehr und mehr zu einem begeisterten Esser mutiert. Es gibt sogar Tagen, an denen er die Reste von seinem Bruder isst!!!!!
  6. Geduld kommt weiter bzw. schneller voran. Schon länger können wir beobachten, dass Colin weitaus mehr Geduld (außer in Hungersituation) beweist, als Pascal. Das ist natürlich auch beim Bewegen der Fall. Und auch wenn wir es immer anders erwartet haben, Colin konnte sich als Erster in einer robbenden Art und Weise vorwärts bewegen. Wir haben schon seit knapp 2 Wochen gemerkt, dass er es irgendwie schafft sich etwas vorwärts zu schieben um an das geliebte Spielzeug zu kommen. Und seit Montag kann er richtig robben. Pascal zeigt es seit Mittwoch. Wenn ihm nicht schon nach 3 missglückten Versucht der Geduldsfaden reißen würde, wäre er nicht auf „Platz 2“.
  7. Grinsebacken forever. Noch immer können wir uns nicht über das freundliche Gemüt unserer Jungs beschweren. Sie lachen sehr, sehr viel. Es gibt natürlich auch andere Tage, aber wer hat schon nie einen schlechten Tag?! Es sind schließlich auch eben diese Tage, die einem bewusst machen, wie gut wir es mit den beiden getroffen haben.
  8. Papa macht das toll! Steph ist ja nun schon über einen Monat Vollzeitpapa und ich hab noch keine Beschwerden von den Jungs gehört 😉 Er ist ein toller liebevoller Papa. Ich bin sehr stolz auf ihn.
  9. Schon wieder voll in meinem Element. Auch Mama erlebt eine spannende Zeit und darf wieder in Excel zaubern, mit Zahlen jonglieren und einfach ein bisschen Mamasein ablegen (was auch auf begrenzte Zeit gut funktioniert ;-))

Ja das war die Schnellzusammenfassung. Es gab dann auch noch die ersten Erlebnisse in der Kita, aber dazu in einem nächsten Beitrag mehr…

Hier noch ein paar aktuelle Fotos unserer Grinsebacken:

Sind das nicht süße Strahlemänner?

So ein breites süßes Grinsen...

und hier das breite freche Grinsen...

Auch im Laufstall gibt es immer einen Grund zu lachen...

... auch für Colin 😉


Es ist endgültig vorbei!!

05/01/2010

Leider ist es wirklich unwiderruflich. Das wird mir grad heute besonders bewusst. Ab morgen gehe ich wieder arbeiten und die Tage in denen ich so viel Zeit mit meinen süßen Jungs verbringen kann, sind einfach vorbei. Die kommen in dem Maße nicht wieder. Es wird immer auch meine Arbeit geben. Warum merkt man das immer erst wenn es soweit ist? Ich hab die Monate wirklich sehr genossen und sie könnten ruhig noch weiter gehen.

Ich hab meine Beiden bis jetzt immer nur gelegentlich mal für ein paar Stunden in die Obhut vom Papa gegeben. Sonst war ich bei ihnen. Auch wenn es Tage wie gestern gab an denen die Kinder so anstrengend waren, dass ich sie schon gerne abgegeben und gesagt hätte: „Alles klar, ich gehe jetzt arbeiten. Wir sehen uns nachher!“ 😉

Leider sind das immer nur einzelne Tage. Denn an Tagen wie heute, wenn die Jungs fröhlich vor sich hin erzählen, laut lachen, sich unterhalten und schön spielen hab ich sie gerne um mich. Mir kommen die Tränen, dass ich das jetzt immer nur abends und am Wochenende haben werde. Das werde ich sehr vermissen!!

Jetzt beginnt eine ganz neue Zeit. Ab morgen werden sich tagsüber vorwiegend andere Leute um die Zwillinge kümmern. In den ersten zwei Monaten wird das der Papa sein. Das fällt mir natürlich nicht so schwer (auch wenn es für ihn eine Herausforderung wird ;-)). Dann kommen sie schon in die Krippe. WAHNSINN!!!!!!

Und ich fahre morgen das erste Mal seit fast 10 Monaten wieder zum Arbeiten ins Büro. Ich bin schon etwas aufgeregt! Aber ich mache mir eigentlich nicht wirklich Sorgen. Ich bin immer sehr gerne arbeiten gegangen. Ich hab einen tollen Job. Also warum sollte sich das jetzt ändern. Nach etwas Eingewöhnung komme ich schon wieder klar. Ich muss eben nur akzeptieren, dass ich ab morgen nicht mehr rund um die Uhr für die Minis da sein kann.

Aber bis dahin ist ja noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Zeit. Heute kommen die Jungs um das permanente Knuddeln und Knutschen auf jeden Fall nicht herum 😉


Frohe Weihnachten!!

24/12/2009

Jetzt ist es soweit: Unser erstes Weihnachtsfest zu viert beginnt. So viel bekommen die Jungs zwar noch nicht mit, aber für Mama und Papa ist es ein schönes Gefühl. Der erste eigene Baum, das erste Mal in Brandenburg feiern und nicht durch Deutschland reisen, das erste Mal kein großes Geschenkeverteilen, das erste Mal … ach das erzähle ich euch dann nach Weihnachten mit den entsprechenden Fotos 🙂

Jetzt wünsche ich euch allen erstmal ein wunderschönes Weihnachtsfest mit viel Entspannung, viel Freude mit Familie und Freunden, schöne Geschenke, nicht zu viel Umhergekutsche, viel zum Fröhlichsein und dass alles so klappt wie es soll 🙂

Mit den folgenden Bildern verabschiede ich mich in die (ruhigen) Weihnachtstage.

kleine Weihnachtsmänner

Colin macht Faxen

... und zur anderen Seite plumsen

"Ich seh nix mehr!"

"ich auch nicht!"

sind wohl doch etwas zu groß die Mützen 🙂

"Frohe Weihnachten!"


Bilderrätsel zum Wochenende

18/12/2009

Na welcher meiner süßen Jungs ist es diesmal?
Kleiner Tipp: Steph ist es nicht 😉

Das Seitenprofil eines kleinen Träumers


Und zuhause ist es eben doch am Schönsten

15/12/2009

Vergangene Wochen haben wir unseren ersten Familienurlaub gemacht. Im 6. Jahr in Folge wollten wir Opa bzw. jetzt Ur-Opa anlässlich seines Geburtstags in Erfurt besuchen. Um uns nicht zu viert bei Opa einnisten zu müssen, haben wir uns dies Jahr allerdings eine Ferienwohnung – 3 Fußminuten vom Domplatz entfernt – gemietet.

Am Montag früh ging es mit unseren 6 Monate – und einen Tag (um genau zu sein) – alten Babys und einem vollen Auto los nach Erfurt. Unser Kofferraum ähnelte einem luftleeren Raum. Jeder Platz auf, unter oder um den Kinderwagen wurde vom Packgenie der Familie ausgenutzt und mit Tüten, Puzzelteppich, Wickelauflage und sonstigem Zeug befüllt 🙂

bis oben gefüllt 🙂

Wir haben (auf beiden Stecken) knapp 3h gebraucht. Die Jungs haben fast die komplette Zeit geschlafen. Vormittags verbringen sie ja auch sonst immer viel mit Schlafen. Wir mussten also zum Glück keine Zwischenstopps einlegen – ich hätte auch nicht gewusst wie wir den Kinderwagen ausm Kofferraum bekommen.
Unsere Ferienwohnung in der Marbacher Gasse war wirklich schön. Zwar sehr altbacken eingerichtet, aber für die paar Tage kann man das schon aushalten 😉 Der Nachteil für einen Aufenthalt mit so kleinen Minis: Es war recht kühl in der Wohnung. Trotz den beiden auf 5 gestellten Heizungen (eine im Wohn-Ess-Koch-Raum und eine im oberen Schlafbereich) wurden es nur 19 Grad. Das Öffnen der Badtür ähnelte erschreckend dem Öffnen des Kühlschrankes. Die Wände haben auch viel Kälte ausgestrahlt (links und rechts waren unbewohnte Häuser). Der Boden war auch recht zugig, aber mit den Kinderwagenschalen als Zug-Schutz vor der Eingangstür konnten die Kinder trotzdem auf dem Boden liegen – zumindest mit extra Strumpfhose.

Die kleinen brauchen ihren Platz zum Strampeln

Wir waren an zwei Nachmittagen bei (Ur-) Opa.

Erinnerungsbild bei Ur-Opa auf dem Sofa

Um den vielen Baustellen, Absperrungen wegen Weihnachtsmarkt und Navi-unbekannten Einbahnstraßen zu entgehen, nahmen wir einfach die Straßenbahn. Leider verschliefen die Jungs die Primäre des ersten Straßenbahnfahrens. Aber Schlafen ist ja eine Form der Toleranz, wa? Auf dem Weg zum zweiten Besuch war der süße Colin auch mal wach und hat auf Mamas Arm den Wagen mit seinem aufgeweckten, erfreuten Gequatsche unterhalten.

"Das macht Spaß"

Ur-Opa war sehr glücklich uns für ein paar Stunden da zu haben. Die Jungs haben sich auch sehr wohl gefühlt.

Bei Opa

bei Opa aufm Boden

Allerdings war es da schon fast zu warm 😉

"mir ist ganz schön warm"

Am Dienstag hat uns Opa in der FeWo besucht. Aber irgendwie waren an dem Tag die Kinder doch etwas nörgelig. Sie konnten einfach nicht einschlafen. Also ging es zum Spazieren raus. Im Kinderwagen können die Jungs immer gut schlafen. Sandmännchen hat natürlich auch geholfen 😉

Sandmännchen lässt die Jungs gut schlafen

Neben den Besuchen bei und von Opa, sind wir auch viel durch den Stadtkern von Erfurt gelaufen. Wir waren natürlich auch mehrmals auf dem Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmarkt by night

zum Mittag aufm Weihnachtsmarkt vorm Dom

Mini will auch was sehen

Shoppen konnten wir auch ein bisschen. Papa hat sich neue Laufschuhe gekauft und Mama hatte dummerweise ihren Schal vergessen und da musste natürlich ein neuer her (siehe Foto in der Straßenbahn).

Am Dienstag haben wir in der FeWo noch lieben Besuch gehabt – Paule und Josi. In den vergangenen Jahren waren wir immer genau an den Wochenenden in Erfurt als sie zu Besuch in BRB waren 🙂 Aber diesmal hat es endlich geklappt.

Es waren wirklich schöne Tage in Erfurt. Die Kinder haben die fremde Umgebung wie gewohnt relativ gelassen hingenommen. Allerdings haben sie in der ersten Nacht zuhause 13h am Stück geschlafen. Sie hatten wohl doch einiges nachzuholen und zuhause ist es eben doch am Schönsten…